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FERNGLAS TEST 2017

Die Besten Ferngläser im Vergleich

Wenn man sich in seiner Freizeit viel im Freien aufhält und viel Zeit in der Natur verbringt, dann ist ein Fernglas ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung. So hilft es auch, wenn man bestimmte Situationen im Freien richtig einschätzen möchte, dann kann ein gutes Fernglas sehr hilfreich sein. Hier sind besonders die Outdoorferngläser zu nennen. Dies kann gelten für die Wanderungen den Bergen, aber auch für die Safari.

Dabei sollte ein entsprechendes Modell leicht zu handhaben sein, robust und kompakt sowie scharfe Bilder liefern in der Optik. Zudem sollte das Fernglas nicht zu schwer sein.

Es werden auf dem Markt viele unterschiedliche Ferngläser Angeboten. Es ist hier für den Kunden zu fragen, welche Modelle ihr Geld auch wirklich wert sind. Weiterhin gibt es hochwertige Geräte, mit welchen man die Sterne beobachten kann. Zudem kann man auch Ferngläser für Kinder erwerben.

Sie erfahren hier vor allem wie jedes Fernglas in den Fernglas Test der Stiftung Warentest und anderer Prüfinstitute abgeschnitten hat.

Die angesagtesten Ferngläser in 2017

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Fernglas Beratung

Wichtiges Wissen das Sie benötigen bevor Sie einen Vertikutierer Kaufen

Die Kennzahl des Fernglases

Dies ist für ein Fernglas eine sehr typische Bezeichnung, bspw. Y x Z. Dabei haben die Zahlen eine große Bedeutung hinsichtlich des entsprechenden Fernglases. Hier gilt, je kleiner die erste Zahl zur zweiten Zahl ist, also bspw. 5 x 30, desto lichtstärker ist dieses Fernglas. Das bedeutet für den Anwender, das Bild ist umso heller, je weiter diese Zahlen auseinander sind.

Mit der zweiten angegebenen Zahl bezeichnet man die Dämmerungszahl. Das wiederum bedeutet, wie viel Licht am Auge des Anwenders ankommt, das nicht durch die Optik und die Streuung vermindert wird.

Weiterhin wird mit 96m/1000m ein ebenso wichtiger Wert angegeben. Der Wert bezeichnet das Sehfeld und bezieht sich auf die Entfernung von 1000m. Damit wird angegeben, wie viel an Distanz das Fernglas überwindet und zugleich noch eine gute Sicht bzw. gute Bilder liefert. Das bedeutet, bei 96m/1000m kann man noch ein Objekt in der Entfernung von 1000 Metern mit dem Fernglas gut sehen, welches auch auf das Blickfeld des Glases passt bzw. passen würde.

 

Wie Funktioniert ein Fernglas?

Zunächst kann man anmerken, dass diese Funktionsweise sehr einfach ist. Wenn man das Fernglas verwendet, dann führt man es zu den Augen und richtet es so aus, dass man mit seinen beiden Augen durch das Glas sehen kann. Dann wird das entsprechende Objekt ins Visier genommen. Man kann weiterhin in der Regel eine 7fache Vergrößerung mit einem Fernglas erreichen, wenn das Objekt freihändig ins Visier genommen wird. Dadurch, dass man das Glas freihändig hält, kommt es immer zu Verwacklungen. Diese Verwacklungen muss das Fernglas ausgleichen. Wenn man dagegen schon bei der Beobachtung die Ellenbogen aufstützt, dann kann man ein schärferes Bild bekommen und eine mehrfache Vergrößerung. Deshalb beobachtet man in der Natur gern mit einem Stativ.

 

Darüber hinaus gibt es den technischen Aspekt. Ein Fernglas hat immer drei Komponenten. Dabei ist es unerheblich, ob es sich dabei um ein Fernglas, Teleskop oder Fernrohr handelt. Die drei Komponenten sind erforderlich, um das Objekt entsprechend nah heranzuholen. Dies sind die drei Komponenten Okulare, Objektiv und das Prismen System.

 

Weiterhin reflektieren Objektive im allgemeinen Lichtstrahlen, welche wiederum so für das menschliche Auge sichtbar sind. Wenn man ein Fernglas nutzt, dann treffen diese reflektierten Lichtstrahlen auf ein Objektiv. Sie laufen dann weiter ins Innere des Glases und werden dort von den Prismen ausgebessert. Mit der Hilfe der Okulare kann man dann das Bild mit dem menschlichen Auge sehen. Diese einzelnen Komponenten sollen nun ausführlicher erläutert werden.

 

  • Das Objektiv:

Objektive findet man auch jenseits von Ferngläsern in vielen Bereichen. Sie fangen Licht auf und geben es dann weiter. Man bezeichnet ein Objektiv auch als Linse. Diese können einfach oder auch mehrfach verbaut sein. Die Linsen werden eingesetzt, je nach der Leistung des entsprechenden Modelles. Wenn das Licht auf das Objektiv trifft, dann ist dies für das Auge des Menschen zunächst einmal spiegelverkehrt zu sehen. Deshalb muss man Prismen verwenden.

 

  • Die Prismen

Die Prismen sind in der Regel aus einem besonderen Glas gefertigt, welches das spiegelverkehrte Bild wieder in die normale Position bringen. Bei einem Fernglas sind die Prismen so angeordnet, dass sie das spiegelverkehrte Bild aufrichten und auch noch spiegeln.

Weiterhin werden zwei Formen von Prismen unterschieden. Zunächst sind die Porroprismen zu nennen. Diese stehen rechtwinklig zueinander und können so die Lichtstrahlen mehrere Male umlenken. Somit wird das Bild einmal von rechts nach links und dann ebenso von oben nach unten weitergeleitet. Diese Form von Prismen benötigen nicht viel Platz im Fernglas und haben deshalb auch mit dem geringen Gewicht die richtigen Eigenschaften für das Fernglas.

 

Es gibt darüber hinaus noch die Dachkant Prismen. Der Name dieser Form wird aus dem Aufbau abgeleitet. Dieser ähnelt einem Dach und hat ebenso auch eine entsprechende Kante. Hier werden zwei Prismen eingesetzt. Davon hat aber nur eines die Kante.

Zudem werden bei der Reflektionsfläche oftmals metallische Verspiegelungen eingesetzt. Diese Prismen sind in der Produktion etwas teurer. Deshalb sind auch die entsprechenden Modelle mit den Dachkantprismen in der Anschaffung teurer.

 

  • Die Okulare

Dieses Element des Fernglases gibt das Bild an das Auge weiter. Das Okular ist ähnlich einer starken Lupe und hat 3 bis 6 Linsen. Die Lichtstrahlen gehen parallel durch das Okular. Deshalb brauchen Brillenträger auch besondere Okulare, welche einen größeren Abstand haben.

Durch die erläuterten drei Komponenten kann man weit entfernte Objekte auch sehen. Wenn nur eins davon richtig funktioniert, dann kann man das Bild nur unscharf sehen. Deshalb gibt es das Fokussierrad, bei welchem man die Einstellung manuell vornimmt. Man dreht man dem Rad und verändert so den Winkel, dass vom Licht das präzise Bild wiedergegeben wird. Denn die Entfernungen sind immer wieder unterschiedlich, so dass man auch immer wieder neu fokussieren muss.

Welche Fernglas Arten gibt es?

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Arten von Ferngläsern. So werden Modelle angeboten, welche man für das Theater verwenden kann oder für die Wünsche von Kindern konzipiert sind. Zudem gibt es Ferngläser, welche man in der Astronomie einsetzt oder für die Beobachtung in der Natur. Hier werden sie vor allem für das Beobachten von Tieren genutzt.

In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Arten von Ferngläsern hier angeführt.

 

Das Outdoorfernglas

Diese Modelle sind präzise, robust und haben einen hohen Komfort. So ist das Outdoorfernglas ein zuverlässiger Begleiter und unentbehrlich für die Beobachtungen in der Natur. Es ist besonders hilfreich bei schwierigen Geländebedingungen.

 

Das Jagdfernglas

Der Hobbyjäger benötigt ein Fernglas, um die Tiere zu beobachten und ins Visier zu nehmen. Bei solch einem Fernglas sind die Ansprüche des Anwenders bedeutsam. Weiterhin sind viele Tiere nachtaktiv. Deshalb geht ein Jäger oftmals in der Dämmerung auf die Jagd. So sind die Ansprüche an ein Jagdfernglas hoch. Ein Fernglas für die Jagd sollte deshalb ein Nachtsichtgerät integriert haben. Dabei gehen die Hersteller auch den Typ dieses Fernglases an:

Nacht- oder Tagesfernglas oder Universalfernglas.

 

  • Die besonderen Eigenschaften des Jagdfernglases:

Dieses Fernglas muss man bei Tag und auch während der Dämmerung oder der Nacht nutzen können. Deshalb wenden erfahrene Jäger am Tag oftmals ein separates Glas ein, welches dann mit den entsprechenden Lichtverhältnissen optimale Bilder liefert.

Bei der Dämmerung kommt es darauf an, dass es sich um ein lichtstarkes Fernglas handelt. Dies ist bedeutsamer als tagsüber. Zudem muss man in der Nacht natürlich auf ein Glas mit Nachtsichtgerät-Funktion setzen. Deshalb bezeichnet man Jagdferngläser oftmals auch als Nachtfernglas, Universalfernglas, oder Tagesfernglas. Dabei sollte man die Bezeichnung Universalfernglas nicht verwechseln mit dem Allround Fernglas oder auch Fernglas für alle Anwendungen. Dies sind Ferngläser, welche bei guten und auch schlechten Lichtverhältnissen gute und scharfe Bilder zur Verfügung stellen.

 

Das Astronomie Fernglas

Dieses Modell kann man als eine gute Alternative zu einem Teleskop ansehen bzw. bezeichnen. Es ist günstiger in der Anschaffung und liefert dafür aber nicht so gute Bilder. Aber man kann es für den Anfang der Beobachtungen gut einsetzen. Diese Ferngläser haben nur ein geringes Gewicht, damit sind sie gut zu transportieren und mobil. Denn beim Beobachten des Himmels und der Sterne neigt man den Kopf immer, dadurch kann es zu Druckstellen kommen.

Weiterhin ist das Astronomie Fernglas für den Einsatz nachts gedacht. Deshalb muss es über besondere optischen Voraussetzungen verfügen. Die Hersteller weisen schon auf der Verpackung der Geräte darauf hin, für welche Bedingungen das Fernglas hergestellt wurde. So sind diese Ferngläser oftmals besonders gekennzeichnet.

 

Das Kinderfernglas

Kinder spielen sehr gern und ebenso gern beobachten sie die Natur mit einem Fernglas. Dies ist für sie ein richtiges Abenteuer und gleichzeitig lernen sie dabei sehr viel. In diesem Zusammenhang benötigen Kinder auch robuste Geräte, welche der besonderen Belastung auch standhalten können.

 

Weiterhin ist beim Kauf eines bestimmten Modelles das Gewicht bedeutsam. Man kann sagen, dass bspw. 450 Gramm eines Modelles für ein Kind von 5 Jahren zu schwer sind. Das Kind wird mit dem Fernglas wenig Freude haben.

 

Deshalb sollte man beim Kauf eines bestimmten Modelles darauf achten, dass das Fernglas nicht zu schwer, aber gleichzeitig auch robust ist. Zudem ist der Abstand der Augen bei einem Kind natürlich auch geringer als bei Erwachsenen. Aus diesem Grund können Kinder auch keine Ferngläser für Erwachsene verwenden. Des Weiteren sollte man auch kein Fernglas kaufen, welches billig ist oder einen starken Plastikgeruch hat. Denn ein solches Modell könnte zu gesundheitlichen Schäden führen. Auch bei einem Fernglas für ein Kind sollte man also auf Qualität setzen.

 

Das Kompaktfernglas

Zunächst ist hier anzumerken, dass es kein perfektes Fernglas gibt, welches man für alle Anwendungen gut einsetzen kann. So ist entweder die Schärfe, die Handhabung oder das Gewicht nicht passend bzw. gut. Man muss somit immer einen Kompromiss eingehen. In diesem Zusammenhang gibt es das Kompaktfernglas. Mit diesem Modell sind alle Bereiche gut abgedeckt. Zudem haben die Ferngläser viele Möglichkeiten der Einstellung, welche man somit individuell nutzen kann. So kann man im folgenden Beitrag lesen, worauf es beim Kauf eines Kompaktfernglases ankommt.

 

Darüber hinaus gibt es das Zoomfernglas. Mit dem Fernglas kann man verschiedene Einstellungen stufenlos vornehmen. Dabei unterscheidet sich dieses Modell von einem normalen Fernglas darin, dass die Vergrößerung angegeben wird in „von bis“. So ist entsprechende Technik integriert, bei welcher die Einstellungen synchron steuerbar sind. Dies ist zugleich eine Herausforderung. So muss man entsprechende Einschränkungen hinnehmen. Das Zoomfernglas kann bspw. keine großen Reichweiten aufweisen wie ein normales Fernglas. Deshalb ist es geeignet für den Nahbereich. Zudem kann man es ohne ein Stativ eigentlich nicht verwenden. Das Zoomfernglas ist somit für Naturbeobachtungen gut geeignet, wenn man das Stativ an die Geschwindigkeit der zu beobachtenden Objekte anpassen kann.