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GETREIDEMÜHLE TEST 2018

Die Besten Getreidemühlen im Vergleich

Für uns Deutsche ist die Getreidemühle kein Fremdgerät mehr. Immer mehr Menschen in Deutschland mahlen ihr Getreide selbst. Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Gründe. So ist das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise gestiegen. Zudem haben neue Rezepte und Kochbücher eine neue Lust und Neugier entfacht, wodurch  mehr Menschen ihr Brot selbst backen. So zeigt eine entsprechende Statistik, dass in Deutschland pro Kopf eine Menge von 80 Kilogramm Weizenmehl im Jahr verbraucht wird. Dabei sind die Vorzüge von Getreide, welches frisch gemahlen ist, bekannt. Es schmeckt besser und ist ebenso gesünder. Denn frisch gemahlenes Getreide enthält im Vergleich zum Auszugsmehl aus dem Handel noch die wertvollen Stoffe des Getreides. Hier sind zu nennen Mineralien, Vitamine, Eiweiße sowie Aromen.

Die angesagtesten Getreidemühlen in 2018

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Getreidemühle Beratung

Wichtiges Wissen das Sie benötigen bevor Sie eine Getreidemühle Kaufen

Welche Getreidemühle Arten gibt es?

Wenn man den Kauf einer Getreidemühle in Betracht zieht, so hängt die Entscheidung für ein bestimmtes Modell ab vom täglichen Bedarf an gemahlenem Getreide. Wenn man nur von Zeit zu Zeit eine kleine Menge benötigt für zwei Personen, dann ist sicherlich eine Handgetreidemühle völlig ausreichend.

Einr elektrische Getreidemühle ist sicher zu empfehlen, wenn man viel selbst backt.  Hier ist besondere für Familien mit einem großen Bedarf an selbst gemahlenem Getreide bzw. Mehl ein elektrische Mühle hilfreich. Denn diese hat einen geringeren Zeitaufwand für das Mahlen.

Weiterhin muss man das richtige Mahlwerk wählen sowie die passende Gehäuseart. Es gibt aber auch unterschiedliche Arten von Mühlen, welche bestimmen, wie das betreffende Gerät arbeitet. Diese sind:

  • Elektrische Mühlen;
  • Handmühlen;
  • Getreidemühlen;
  • Flocker,
  • Kombimühlen;

Handmühlen

 

Getreidemühle Test HandmühleWenn man ökologisch und nachhaltig denkt, dann wird man sich eher für eine Getreidemühle entscheiden, welche man mit der Hand betreibt und die ein Gehäuse aus Holz hat. So ist dieses Modell auch ausreichend. Wenn man nur morgens für das Müsli etwas frisches Schrot benötigt und man nicht viel backt.

In einem Haushalt, in welchem man jedoch oftmals Vollkorn-Nudeln oder auch Zuchini- Grünkern-Küchlein möchte, ist sicherlich eine elektrische Getreidemühle eher anzuwenden. Dies gilt besonders für große Haushalte, in denen viel Brot und Kuchen gebacken wird und man ebenso viel Müsli isst.  Demnach spart eine elektrische  Mühle viel Zeit.

Elektrische Getreidemühle

 

Elektrische-GetreidemühleWie bereits erwähnt, spart eine elektrische Mühle gegenüber einem handbetriebenem Gerät viel Zeit. Doch ein solches Modell ist auch teurer als eine Handgetreidemühle. Dies hat verschiedene Gründe, die hier angeführt werden:

  • die Größe der Mühle;
  • die Leistung des Motors;
  • das Gehäusematerial;
  • die Verarbeitung;

Wenn man täglich oder sehr oft Brot backt, dann sollte man eine große Getreidemühle verwenden. Weiterhin muss man das Material des Gehäuses nach seinem individuellem Geschmack auswählen. Hier ist anzumerken, dass eine Getreidemühle aus Holz, bspw. Buche, Ahorn oder Wildkirsche, sicherlich ansprechend und schmückend wirkt. Doch eine Getreidemühle aus Kunststoff, wie es die elektrischen Getreidemühlen aufweisen, ist pflegeleichter.

Des Weiteren ist das Holz der Getreidemühlen behandelt mit Leinölfirnis, welches besonders umweltfreundlich ist. Das Mahlgut wird über eine Transportschnecke transportiert.

Darüber hinaus haben die Maschinen einen hohen Kupferanteil, um so eine Überhitzung des Getreides zu verhindern. Somit werden bei der Verarbeitung des Getreides auch hitzeempfindliche Vitamine geschont und bleiben erhalten.

Zudem weisen die Motoren eine Lautstärke von durchschnittlich  70 Dezibel auf. So sind sie deutlich leiser als es früher der Fall war. Weiterhin können sie bei Feineinstellung 150 Gramm Weizen in der Minute mahlen. So können selbst kleinere Geräte in einer Minute 100 Gramm zu feinem Pulver verarbeiten.

Darüber hinaus haben elektrische Kornmühlen unterschiedliche Mahlwerke, welche hier angeführt werden:

  • Keramikmahlwerke;
  • Stahlkegelmahlwerke;
  • Steinmahlwerke;

In diesem Zusammenhang sind Stahlmahlwerke sehr hilfreich bei der Verarbeitung von Ölsaaten wie Mohn. Denn man kann sie gut reinigen. Weiterhin sind Stahlkegelmahlwerke preisgünstig. Doch mit ihnen kann man Weizen- oder Roggenmehl nicht fein mahlen, denn sie schneiden mehr, als dass sie mahlen.

Dagegen kann man mit Mahlwerken aus Kunst- oder Naturstein feines Mehl produzieren. Diese verschmieren jedoch bei Ölsaaten.

In diesem Zusammenhang sind Vorsätze, welche man an normale Küchenmaschinen wie Kitchnaid oder Kenwood montieren kann, zu erwähnen. Diese kann man schon ab 80 Euro erwerben.

Flocker

 

Getreidemühlen-Test-Flockenquetsche-Test-Getreidequetsche-TestHier sind die Flockenquetschen ( oder auch Getreidequetschen) zu nennen, welche Getreide zu leckeren und gesunden Flocken verarbeiten. Das klassische Beispiel sind Haferflocken für das Müsli am Morgen.

Man kann mit den Geräten aber auch Zutaten  für Brote herstellen, wie bspw. Dinkel- oder Roggenflocken. Diese  kann man so selbst und frisch herstellen. Hier ist anzumerken, dass auch gequetschte Getreideflocken noch über alle guten Stoffe verfügen, wie Vitamine, Enzyme und Mineralien. Dagegen sind die fertigen Flocken, welche man im Supermarkt kaufen kann, pasteurisiert, um sie länger haltbar zu machen.

Darüber hinaus haben Flockenquetschen zwei Walzen. Diese üben einen Druck auf das Getreidekorn aus und verarbeiten es so zu Flocken. Man verwendet heute ausschließlich Edelstahl als Material für die Walzen. Denn dieses Material hat keinen Abrieb. Zudem ist es einfach zu reinigen und zu pflegen. Weiterhin ist Edelstahl nicht empfindlich gegenüber Fettsäuren. So kann man mit den Flockern auch Ölsaaten und ölhaltige Gewürze verarbeiten.

Weiterhin verwenden die meisten Hersteller zylindrische Edelstahlwalzen. Dazu zählen Schnitzer, Messeschmidt, Eschenfelder und Hawos. Dagegen nutzt Komo kegelförmige Walzen. Damit wird der Preis der Flockenquetsche gesenkt. Zugleich entsteht aber ein höherer Druck auf das Korn.

Des weiteren sind Flockenquetschen oftmals Tischmodelle. Es gibt auf dem Markt aber auch HandFlocker sowie WandFlocker.

Die Motoren der Geräte sind sehr leise. Sie haben durchschnittlich eine Lautstärke von 40 Dezibel.

Einen Flocker aus Holz kann man schon für 60 bis 70 Euro erwerben. Dagegen kostet ein elektrischer Gerät schon 250 Euro. Es gibt zudem Flocker, welche man an eine Küchenmaschine anschließen kann. Diese beginnen bei einem Anschaffungspreis von 80 Euro. Die Modelle sind jedoch schwerer zu reinigen und lauter als ein elektrischer Flockenquetscher.

Den Holztrichter  des entsprechende Flockenquetschers sollte man abnehmen können. Denn so kann man diesen leichter reinigen.

Kombimühlen

 

Diese Geräte wurden bereits Mitte der 90er Jahre entwickelt. Dabei wird eine Kombimühle oftmals von einem Motor mit 300 Watt angetrieben. Es gibt auf dem Markt aber auch Modelle mit bis zu 600 Watt. Mit solchen leistungsstarken Geräten kann man auch harte Körner wie bspw. Kichererbsen, Reis oder Mais verarbeiten, ohne dass man diese vorher einweichen muss.

Zudem benötigen diese Mühlen etwa eine Minute, um 100 Gramm feines Mehl zu produzieren. Dabei kann man das Korn wie bei den anderen Mühlen auch von fein bis zu müsli-schrotig stufenlos verarbeiten.

Darüber hinaus arbeiten Kombimühlen mit zwei Walzen aus Edelstahl. Diese Geräte liegen bei der Verarbeitung von Hafer bei etwa 80 – 90 Gramm pro Minute. Dagegen benötigen diese Geräte für Weizenschrot und Weizenkleie etwas länger.