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Benzinvertikutierer Test 2017

Beste Benzinvertikutierer im Vergleich

Wenn man einen großen Garten besitzt, so möchte man natürlich einen vitalen und gepflegten Rasen haben. Dazu muss man schon einiges tun. So kann man einen Benzinvertikutierer benutzen. Diese Vertikutierer gleichen optisch einem Rasenmäher, es sind jedoch Maschinen mit einer anderen Funktion.

Hier wird erläutert, welche Modelle die besten sind unter den Benzinvertikutierer und worauf man achten sollte, bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet. Auf diese Punkte geht der Benzinvertikutierer Vergleich 2017 ein.

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Benzinvertikutierer Beratung

Das Wichtigste im Überblick

Vorteile der 

  • Leistungsstark dank Benzin Motor
  • Keine Störende Kabeln im Weg
  • Zeit und Kräfte Sparend

Nachteile der

 

  • Kosten Aufwendig
  • Laut und Geruchs belästigend

Wichtiges Wissen das Sie benötigen bevor Sie einen Benzinvertikutierer Kaufen

Wie funktioniert ein Benzinvertikutierer ?

Diese Geräte ähneln, wie bereits erwähnt, optisch einem Rasenmäher. Weiterhin werden sie ähnlich  einem Rasenmäher bei der Arbeit über die Rasenfläche geschoben. Dabei hat der Vertikutierer eine andere Funktion als der Rasenmäher. Diese Maschine verfügt über Messer und Krallen, welche senkrecht in den Boden schneiden. Die Messer rotieren dabei. Weiterhin kann man die Messer mit einer unterschiedlichen Tiefe einstellen, in der sie in den Boden eindringen. Dabei ist der Zweck dieser Funktion, dass Unkraut sowie Moos aus dem Rasen entfernt wird. Alles Material, was nicht im Rasen erwünscht ist, wird durch das Vertikutieren entfernt. Der Abfall, welcher durch diese Tätigkeit entsteht, wird dabei nach hinten in einen Fangkorb abgegeben oder direkt auf den Rasen.

Wann sollte man mit dem Benzinvertikutierer vertikutieren ?

Es stellt sich für den Gartenbesitzer die Frage, wann man diese Tätigkeit ausführen sollte. Es empfehlen sich zwei Zeiten im Jahr, in denen man vertikutieren sollte. Das ist einmal im Frühjahr, ab Mitte April, sowie im Herbst, ab September. Zu diesen Zeiten kann sich der Rasen gut von dieser Behandlung erholen. Weiterhin sind in diesen angegebenen Zeiten die Temperaturen nicht so hoch und nicht zu niedrig. Dadurch wird das Wachstum das Rasens gefördert.

Man kann sagen, dass unmittelbar nach dem Vertikutieren der Rasen stark beansprucht aussieht. Doch nach einigen Wochen, wenn der Rasen gewachsen ist, hat man dafür einen schönen, dichten und vitalen Rasen.

Worauf sollte man achten beim vertikutieren?

Es gibt dabei verschiedene Aspekte, die man beachten muss, damit man diese Tätigkeit richtig ausführt. Denn der Rasen und der Boden werden stark beansprucht:

  • man sollte den Rasen 2 Wochen vorher düngen;
  • weiterhin muss der Rasen gemäht werden, auf eine Höhe von 2- 3 Zentimetern;
  • der Benzinvertikutierer muss so eingestellt werden, dass die Grasnarbe ca. 3 Millimeter eingeritzt wird;
  • der Boden sollte erdfeucht sein beim Vertikutieren;
  • wenn man den Rasen schon einmal vertikutiert hat, so sollte man die Richtung wechseln;
  • bei der Arbeit muss man das Gerät zügig über die Rasenfläche schieben, man muss den Benzinvertikutierer ausschalten, wenn man stehen bleibt;
  • wenn es warm ist, sollte man den Rasen nach dem Vertikutieren wässern;
  • es empfiehlt sich, den Rasen zweimal im Jahr zu vertikutieren;

 

Worauf man beim Kauf eines Vertikutierers achten sollte ?

Die Benzinvertikutierer sind am leistungsstärksten unter den Vertikutierern. Sie sind damit effektiver als Elektro-Vertikutierer oder Hand-Verikutierer. Es handelt sich dabei natürlich um ein Gerät, welches verschiedene technische Daten hat. Deshalb muss man beim Kauf einiges beachten. Der Benzinvertikutierer Test macht noch einmal deutlich, was man beachten muss.

In diesem Zusammenhang ist es weiterhin zu empfehlen, sich noch einmal Vor- und Nachteile eines Benzinvertikutierers zu verdeutlichen. Zudem hat jeder Gartenbesitzer individuelle Vorstellungen bezüglich der Pflege seines Rasens.

 

Leistung:

Natürlich spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle. Ein Benzinvertikutierer hat selbstverständlich einen Motor, welcher eine bestimmte Leistungskraft hat. Dabei kann man sagen, dass die einzelnen Modelle sehr große Unterschiede in der Leistung haben. Es stellt sich die Frage, ob der leistungsstärkste Benzinvertikutierer gleichzeitig auch der beste Vertikuiterer ist. Dies ist nicht so. Man muss sich eher fragen, ob ein Vertikutierer einen so hohen Wert überhaupt benötigt. Man kann sagen, dass für den normalen Gebrauch 1300 kW völlig ausreichen. Man muss weiterhin bedenken, dass ein zu starker Vertikutierer den Rasen auch schädigen kann. Denn man muss noch einmal anmerken, dass beim Vertikuitieren der Rasen und die Wurzeln stark beansprucht werden.

Es gilt hier ganz einfach: Je größer die Fläche ist, die man vertikutieren möchte, desto mehr Leistung sollte der Vertikutierer haben. Demnach sollte der Gärtner die Leistung des Vertikutierers zu der Rasenfläche ins Verhältnis setzen.

 

Funktionalität:

Es gibt bei den Vertikutierern Kombigeräte. Diese sind Rasenlüfter und Vertikutierer in einem Gerät.

Weiterhin können einige Benzinvertikutierer umschalten zwischen Messern, welche den Boden anritzen und Krallen, welche den Rasen belüften. Dabei sind die Messer und die Krallen auf einer Walze angebracht. Mittels der Walze kann der Anwender umschalten, so dass entweder die Messer zum Einsatz kommen oder die Krallen. Wenn man bspw. Unkraut entfernen will, welches tief im Boden verankert ist, so kann man die Messer benutzen. Hat man dagegen zartes Moos, welches den Boden bedeckt, so kann  man die Krallen benutzen.

 

In diesem Zusammenhang kann man einen Kombi-Vertikutierer empfehlen, wenn der Anwender seinen Rasen besonders pflegen möchte. Durch das Wechseln der Walze kann man den Rasen und die Wurzeln schonen und so die Regenerationsfähigkeit des Rasens fördern. Einen Blick auf ein solches Kombi-Gerät kann man in unserem Ratgeber werfen.

 

Tiefeneinstellung:

Eine große Zahl von Benzinvertikutierern hat eine Tiefeneinstellung. Dabei kann man einstellen, in welcher Tiefe man den Boden bearbeiten möchte. Manche Modelle können bis zu 20 Millimeter in den Boden schneiden. Man muss dabei jedoch bedenken, dass eine solche Tiefe die Wurzeln des Rasen zerstören würde. Man kann dagegen sagen, dass eine Tiefe von 3 Millimetern zu empfehlen ist für normale Gärten. Eine tiefere Einstellung kann man für spezielle Rasenflächen, wie den Sportplatz oder Golfplatz, nutzen. Solche Flächen haben auch eine andere Beanspruchung, da sie von Menschen regelmäßig betreten werden.

 

Arbeitsbreite:

Hier muss man sich fragen, wie die Fläche geformt ist, die vertikutiert werden soll. Dabei ist es bedeutsam, ob man viele Hindernisse umfahren muss, wie Beete oder Bäume. Eine andere Fläche wiederum ist quadratisch und man muss kaum solche Hindernisse umfahren.Dadurch bestimmt sich, welche Arbeitsbreite für eine bestimmte Rasenfläche optimal ist. Je kleiner die Arbeitsbreite ist, desto leichter lassen sich Hindernisse umfahren. Je größer die Arbeitsbreite ist, desto schneller kommt man mit dem Gerät voran. Der jeweilige Anwender muss hier nach der Rasenfläche entscheiden, für welches Modell er sich entscheidet. Man kann in diesem Zusammenhang eine Empfehlung geben je nach Größe des Gartens:

 

  • eine Arbeitsbreite von 30 Zentimetern empfiehlt sich bei Flächen unter 600 Quadratmetern;
  • eine Arbeitsbreite von 40 Zentimetern empfiehlt sich bei Flächen über 600 Quadratmetern;

 

Fangkorb:

Wenn das gerät einen Fangkorb oder einen Auffangsack hat, in dem die Abfälle während der Arbeit sofort gesammelt werden, ist das praktisch. Dies ist in der Theorie gut, jedoch in der Praxis leider oft nicht gut gelöst oder lösbar. Oftmals ist der Fangsack sehr schnell gefüllt. So muss dieser sehr oft entleert werden. Man kann sagen, dass die Arbeit ohne einen Fangkorb schneller geht. Eine solche Komponente kann man ohne Probleme abbauen.

 

Ist das Mieten eines Benzin-Vertikutieres zu empfehlen?

Wenn man seinen Rasen nur einmal in einigen Jahren vertikutiert, so kann man dafür auch ein Benzinvertikutierer in einem entsprechenden Verleih oder in einem Baumarkt mieten. So hat man in der Regel ein Markengerät zu seiner Verfügung und man benötigt keinen Platz, um die Maschine abzustellen.

Wenn  man sich dagegen oft ein Gerät mietet, so kann man auch über einen Kauf nachdenken. Dies ist dann wesentlich kostengünstiger.

Wenn  man ein Benzinvertikutierer mietet, sollte man sich den entsprechenden Vertrag genau ansehen. Es kann sein, dass noch verschiedene Kosten hinzukommen, wie bspw. Kosten für Transport, Zubehör oder Kosten bei verspäteter Rückgabe. Wenn man die Zeit, in der man den Benzin Vertikuiterer benötigt, noch nicht genau abschätzen kann, so sollte man nach Sonderkonditionen fragen. Viele Online-Anbieter und Baumärkte bieten Verträge, bei denen man nur die tatsächliche Leihzeit bezahlt.

Wenn im Vertrag stehen sollte, dass der Kunde generell für Schäden haftet, dann ist eine solche Klausel laut deutschem Verbraucherschutz unwirksam.

Welche Vertikutierer Arten gibt es?

Alle Vertikutierer müssen vom Gärtner manuell über die Rasenfläche geschoben werden. Doch es gibt unterschiedliche Arten, wie die Geräte angetrieben werden können. So gibt es Benzin-, Elektro- und Handvertikutierer. Diese unterschiedlichen Typen von Vertikutierern haben verschiedene Eigenschaften und eignen sich für unterschiedliche Rasenflächen. Das bezieht sich vor allem auf die Größe der zu bearbeiten Fläche. Dabei sind demnach verschieden Typen von Vertikutierern geeignet für kleine Flächen oder für große Rasenflächen. Welcher Typ von Vertikutierer jeweils wofür geeignet ist, soll hier erläutert werden.

Vorteile eines Benzinvertikutierers

  • Ein Benzinvertikutierer kann ohne Stromkabel betrieben werden, es kann damit kein Kabelsalat entstehen;
  • somit besteht nicht die Möglichkeit, dass man unbeabsichtigt über dieses Kabel fährt;
  • damit ist man bei der Arbeit vor allem mobiler und flexibler als mit einem Elektro-Vertikutierer;
  • der Benzinvertikutierer eignet sich damit für große Rasenflächen;
  • weiterhin ist ein solches Gerät besonders wendig bei der Arbeit;
 

Nachteile gegenüber einem Elektro-Vertikuitierer:

  • dieser Vertikutierer arbeitet mit Treibstoff, dieser muss erst erworben werden;
  • Ein Benzinvertikutierer muss regelmäßig gewartet werden;
  • Motor Vertikutierer sind sehr viel lauter als vertikutierer, welche anders angetrieben werden;
  • Benzinvertikutierer sind kostenintensiver in der Anschaffung;

Kommentare


G Günther Wildanger 20/03/2017 um 16:19

Gibt es Vertikutierer, bei denen (auch) dieRäder angetrieben werden oder reicht die rotierende Messerwelle für den Vorantrieb aus?


Mike 20/03/2017 um 17:29

Lieber Günther,

Benzin-Vertikutierer welche im unteren Preissegment verkauft werden haben zu meist keinen eigenen Radantrieb. Es gibt auch Profi-Vertikutierer welche mit Radantrieb verkauft werden. Diese liegen im Durchschnitt bei ca. 2000,- Euro. Diese Vertikutierer wiegen meistens über 60 Kilogramm, was wiederum den Transport erschwert. Der Eliet E600 Compact ist zum Beispiel einer und kostet ca. 4300,- Euro und wiegt 135 Kilogramm.

Je nach Rasengröße reichen im Allgemeinen auch die rotierenden Vertikutiermesser für den Vorantrieb. Erst bei sehr großen Rasenflächen ab 3000 m² lohnt sich der Kauf eines Profi-Vertikutierers da er dann auch eine breitere Arbeitsfläche mitbringt.

Dein Testsundvergleiche Team


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